Ein fruchtbarer Gartenboden, der ganz ohne Kunstdünger auskommt - ist das möglich? Ja.

Terra Preta (portugiesisch) = schwarze Erde.

Diese Ur-Erde - eine Lösung der heutigen Erosionsproblematik - wurde (nicht nur) im brasilianischen Regenwald gefunden.

 

Bestandteile:

- sämtliche organischen Abfälle

- spezifische Pflanzen welche durch ihren Geruch Würmer anlocken & die Vermehrung unterstützen

- ca. 10% Pflanzenholzkohle

- menschliche wie tierische Ausscheidungen

- EM (flüssig & Pulverform)

- BioLIT / Urgesteinsmehl / Sand

 

Viel Gutes: WOW

- Der Boden bleibt konstant feucht. Gegossen wird beim setzen / säen. Dann nicht mehr!!

- Umgraben entfällt total.

- Lockern in Form von Hacken ist kaum nötig.

- Eine Nachdüngung ist nicht mehr nötig

- Die Terrra Preta Erde wächst mit den Jahren nach unten / selbststäniger Humusaufbau

 

 

Unser Verfahren:

Terra-Preta-Produktion nennen wir unseren (was andere) Miststock nennen.

Eine wohlriechende, fliegenarme, jedoch zeitaufwändige Angelegenheit.

Ganz nach dem Suur-Chabis-Prinzip wird der Mist/Kompost mit obenstehenden Komponeten zusammen gestampft.

Die Pflanzenholzkohle stellen wir selber her.

Es entsteht eine sauerstofffreie, kalte Fermentation.

Dadurch bleiben äusserst viele Nährstoffe, Mineralien, Enzyme nicht nur erhalten - sie vervielfachen sich sogar.

Die Umwandlung zu Rohhumus geschieht relativ schnell und mit wenig Co2-Ausstoss.

Nicht ohne Geruch - jedoch stinkfrei. Fäulnisprozesse bleiben aus.

 

Nach abgeschlossener Fermentation (sobald abgestochenes Material mit Sauerstoff in Verbindung tritt, färbt es sich in Kürze dunkel bis schwarz), bringen wir den Rohhumus direkt auf den Boden. Dann wird gemulcht & alles nochmals mit wässrigem EM A übergossen.

Manchmal verfeinern wir das Material, indem wir es durch den Mistzetter lassen.

Im ersten Frühling pflanzen wir gerne Kürbis, Mais, Bohnen, Erdbeeren, Kartoffeln, Kohl an.

Ab dem zweiten Jahr hat sich bereits feiner Humus gebildet und nun kann auch feines Saatgut verwendet werden.